Walter Benjamins Kinderbuchsammlung: Vorwort

Walter Benjamins intensive Beschäftigung mit dem Phänomen Kindheit ist Mitte der 1920er Jahre keine Ausnahmeerscheinung. Bereits im Jahr 1900 hat die schwedische Reformpädagogin Ellen Key mit ihrem Beststeller das Jahrhundert des Kindes dazu aufgerufen. Kinder - erfahren in dieser Zeit als sozial...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Bohnengel, Julia (VerfasserIn) , Košenina, Alexander (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal) Editorial
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1. Januar 2026
In: Zeitschrift für Germanistik
Year: 2026, Jahrgang: 36, Heft: 1, Pages: 7-9
ISSN:2235-1272
DOI:10.3726/92177_7
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.3726/92177_7
Volltext
Verfasserangaben:Julia Bohnengel, Alexander Košenina
Beschreibung
Zusammenfassung:Walter Benjamins intensive Beschäftigung mit dem Phänomen Kindheit ist Mitte der 1920er Jahre keine Ausnahmeerscheinung. Bereits im Jahr 1900 hat die schwedische Reformpädagogin Ellen Key mit ihrem Beststeller das Jahrhundert des Kindes dazu aufgerufen. Kinder - erfahren in dieser Zeit als soziale Gruppe besondere Aufmerksamkeit. Über sie wird der ,neue Mensch‘ in politischer, sozialer und nationaler Perspektive vermessen.1 Benjamin ist als Jugendlicher durch den Besuch des Landerziehungsheims Haubinda und durch seinen - Lehrer Gustav Wyneken selbst mit reformpädagogischen Projekten in Berührung gekommen.2 Die Kollektion von Kinderbüchern, die der auch ansonsten passionierte Sammler Benjamin vom Sommer 1918 an aufbaute,3 könnte zum Teil mit einem allgemein verbreiteten - Interesse an Kindern und Kindheit zusammenhängen.4
Beschreibung:Gesehen am 02.02.2026
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2235-1272
DOI:10.3726/92177_7