Nietzsches nihilistische Ontologie

Im Frühjahr 1887 zeichnet Friedrich Nietzsche den folgenden Gedanken auf: „Dem Werden den Charakter des Seins aufzuprägen – das ist der höchste Wille zur Macht.“ Handelt es sich hierbei um eine, gar die grundlegende ontologische Einsicht des Philosophen, um die entscheidende Verhältnis-bestimmun...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Cürsgen, Dirk (Verfasst von)
Dokumenttyp: Buch/Monographie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Epubli 12 Feb. 2026
Heidelberg Universitätsbibliothek Heidelberg 12 Feb. 2026
DOI:10.11588/heidok.00038105
Online-Zugang:Resolving-System, kostenfrei: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-heidok-381055
Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.11588/heidok.00038105
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/38105
Volltext
Verfasserangaben:Dirk Cürsgen
Beschreibung
Zusammenfassung:Im Frühjahr 1887 zeichnet Friedrich Nietzsche den folgenden Gedanken auf: „Dem Werden den Charakter des Seins aufzuprägen – das ist der höchste Wille zur Macht.“ Handelt es sich hierbei um eine, gar die grundlegende ontologische Einsicht des Philosophen, um die entscheidende Verhältnis-bestimmung zwischen Sein, Werden und Wille zur Macht? Welchen Status und Rang besitzt die Charakterlehre im Hinblick auf Sein und Werden, Denken und Realität, Wille zur Macht und Ewige Wiederkunft, Wert und Nihilismus? Es ist vielversprechend, den Aussagen der Notiz nachzugehen, ihrer Vorgeschichte, ihren Hintergründen, Voraussetzungen, Beziehungen und Konsequenzen, ihrem Gewicht und den Fragen, die sich aus ihnen ergeben.
In the spring of 1887, Friedrich Nietzsche recorded the following thought: "To impress the character of being upon becoming—that is the highest will to power." Is this one of the philosopher’s fundamental ontological insights—or indeed *the* fundamental one—representing the decisive definition of the relationship between being, becoming, and the will to power? What status and rank does this doctrine of character hold with regard to being and becoming, thought and reality, the will to power and the eternal recurrence, value and nihilism? It is a promising endeavor to explore the statements in this note—their antecedents, backgrounds, presuppositions, connections, and consequences, as well as their significance and the questions arising from them. [Mit KI übersetzt]
Beschreibung:Online Resource
DOI:10.11588/heidok.00038105