Europa, die Rechtssprache und das Recht der Sprache

Die 24 Amtssprachen der Europäischen Union stellen in rein praktischer wie in juristischer Hinsicht eine Herausforderung dar. Im Zuge der europäischen Annäherung wurde von Anfang an auf eine Gleichberechtigung aller Amtssprachen der Mitgliedsstaaten besonderen Wert gelegt. So müssen beispielswei...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Deutsch, Andreas (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2026-02-21
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2025, Heft: 2, Pages: 235-271
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2025.2.115030
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.11588/srzwo.2025.2.115030
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/115030
Volltext
Verfasserangaben:Prof. Dr. Andreas Deutsch
Beschreibung
Zusammenfassung:Die 24 Amtssprachen der Europäischen Union stellen in rein praktischer wie in juristischer Hinsicht eine Herausforderung dar. Im Zuge der europäischen Annäherung wurde von Anfang an auf eine Gleichberechtigung aller Amtssprachen der Mitgliedsstaaten besonderen Wert gelegt. So müssen beispielsweise die Rechtsetzungsakte der EU in alle 24 Sprachen übersetzt werden – und alle 24 Fassungen haben gleichberechtigte Geltung, obwohl Übersetzungsungenauigkeiten, Unterschiede in der jeweiligen Rechtsterminologie und abweichende Rechtstraditionen zu durchaus zu divergierenden Textinhalten führen können. Der Beitrag beschreibt die komplexe Sach- und Rechtslage des europäischen Sprachenregimes und stellt dar, mit welchen Strategien die Institutionen der EU den verschiedenen Problemen rund um die „Sprachenfrage“ zu begegnen suchen.
Beschreibung:Gesehen am 26.02.2026
Beschreibung:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2025.2.115030