Positionspapier zur Prähabilitation in Deutschland: Übersichten

Die Prähabilitation gewinnt als Bestandteil einer modernen, patientenzentrierten perioperativen Versorgung zunehmend an Bedeutung. Ziel dieses Positionspapiers ist es, den aktuellen Stand zur Prähabilitation national und international zu umreißen, bestehende Barrieren zur Implementierung zu beleuc...

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Main Authors: Wobith, Maria (Author) , Jacob, Eva-Maria (Author) , Fleckenstein, Johannes (Author) , Herrle, Florian (Author) , Reißfelder, Christoph (Author) , Schnitzbauer, Andreas (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 03.03.2026
In: Die Chirurgie
Year: 2026, Pages: 1-8
ISSN:2731-698X
DOI:10.1007/s00104-026-02470-9
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-026-02470-9
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://www.springermedizin.de/ernaehrung/bewegungstherapie/positionspapier-zur-praehabilitation-in-deutschland/52141678
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Author Notes:Maria Wobith, Eva-Maria Jacob, Johannes Fleckenstein, Florian Herrle, Christoph Reißfelder, Andreas Schnitzbauer
Description
Summary:Die Prähabilitation gewinnt als Bestandteil einer modernen, patientenzentrierten perioperativen Versorgung zunehmend an Bedeutung. Ziel dieses Positionspapiers ist es, den aktuellen Stand zur Prähabilitation national und international zu umreißen, bestehende Barrieren zur Implementierung zu beleuchten und praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung zu geben. Insbesondere bei älteren, multimorbiden und onkologischen Patienten können gezielte präoperative Interventionen wie Bewegungstherapie, Ernährungstherapie, psychologische Unterstützung und weitere Maßnahmen dazu beitragen, postoperative Komplikationen zu reduzieren, die Genesung zu beschleunigen und die Lebensqualität zu verbessern. Trotz wachsender internationaler Evidenz ist die Implementierung in Deutschland bislang schleppend und häufig durch fehlende Vergütungsstrukturen und limitierte Ressourcen gehemmt. Das Papier plädiert daher für eine schrittweise Einführung prähabilitativer Maßnahmen, orientiert an Risikogruppen und lokaler Versorgungsrealität. Es wird betont, dass Prähabilitation keine isolierte Maßnahme darstellt, sondern integrativ mit bestehenden Konzepten wie ERAS und Rehabilitation verknüpft werden sollte. Zudem adressiert das Papier die Notwendigkeit nationaler Vernetzung, gemeinsamer Standards, digitaler Lösungen sowie struktureller und politischer Unterstützung.
Item Description:Gesehen am 17.03.2026
Physical Description:Online Resource
ISSN:2731-698X
DOI:10.1007/s00104-026-02470-9