Anonymität in Briefen des 18. und 19. Jahrhunderts

Epistolare Anonymität ist im Gegensatz zu anonymer Autorschaft bislang kaum untersucht worden. Auf den ersten Blick scheint Anonymität für epistolares Schreiben keine große Relevanz zu besitzen . Im Gegensatz zu literarischen Texten weiß man in Briefwechseln meist immer, mit wem man es zu tun hat...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Décultot, Elisabeth (Herausgegeben von) , Kittelmann, Jana (Herausgegeben von) , Pabst, Stephan (Herausgegeben von)
Dokumenttyp: Sammelband
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2026]
Schriftenreihe:Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte Band 181
Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
DOI:10.1515/9783111578842
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, kostenfrei: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783111578842
Resolving-System, kostenfrei: https://doi.org/10.1515/9783111578842
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783111578842/original
Volltext
Verfasserangaben:herausgegeben von Elisabeth Décultot, Jana Kittelmann, Stephan Pabst
Beschreibung
Zusammenfassung:Epistolare Anonymität ist im Gegensatz zu anonymer Autorschaft bislang kaum untersucht worden. Auf den ersten Blick scheint Anonymität für epistolares Schreiben keine große Relevanz zu besitzen . Im Gegensatz zu literarischen Texten weiß man in Briefwechseln meist immer, mit wem man es zu tun hat. Persönliche und konkrete Adressierung ist eine Voraussetzung für das Versenden und Empfangen von Briefen. Foucaults (nicht nur) in der Briefforschung viel diskutiertes Statement, dass ein Brief keinen Autor, sondern vielmehr einen Unterzeichner („signataire") habe, unterstützt diese Annahme. Doch ist das wirklich so? Bietet der private Brief in seiner medialen Flexibilität und Mehrdimensionalität neben vielfältigen Möglichkeiten der Variation und Inszenierung des eigenen Selbst nicht auch Gradierungen einer relativen Anonymität Raum? Und zwar im Sinne einer Vorläufigkeit, partiellen Identifikation und Adressierung unterschiedlicher Personenkreise, denen der Name von Autoren, Verfassern, Werken oder anderen Entitäten eben bekannt ist oder nicht? Hier setzt der Band an und nimmt das Phänomen von Anonymität in Briefen in den Blick. Das Verhältnis von öffentlicher Anonymität und privater bzw. nicht-öffentlicher Kommunikation sowie die Durchlässigkeit zwischen epistolarer und gedruckter Kommunikation steht ebenso im Zentrum wie spezifische Strategien der Anonymisierung in Briefen und Potenziale der DH. https://www.degruyter.com/publishing/publikationen/openaccess/open-access-buecher/open-access-transformationspakete?lang=de
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783111578842
9783111578972
DOI:10.1515/9783111578842
Zugangseinschränkungen:Open Access