Frauen in der Gastroenterologie - Status quo einer deutschen Umfrage: warum Abwarten keine Lösung ist = Women in gastroenterology - current status from a german survey : why waiting is not an option
Trotz eines steigenden Anteils weiblicher Medizinstudierender und Ärztinnen bestehen in der Gastroenterologie und Endoskopie weiterhin geschlechtsspezifische Ungleichheiten, insbesondere in Führungspositionen. Ziel dieser Studie war die Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede sowie wahrgenomm...
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| Autori principali: | , , , , |
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| Natura: | Article (Journal) |
| Lingua: | tedesco |
| Pubblicazione: |
24. März 2026
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| In: |
Zeitschrift für Gastroenterologie
Year: 2026, Volume: 64, Fascicolo: 5, Pages: 478-508 |
| ISSN: | 1439-7803 |
| DOI: | 10.1055/a-2797-1759 |
| Accesso online: | Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-2797-1759 Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-2797-1759 |
| Note sull'autore: | Sandra Nagl, Ana Dugic, Yarema Okhrin, René Barnickel, Ulrike Denzer |
| Riassunto: | Trotz eines steigenden Anteils weiblicher Medizinstudierender und Ärztinnen bestehen in der Gastroenterologie und Endoskopie weiterhin geschlechtsspezifische Ungleichheiten, insbesondere in Führungspositionen. Ziel dieser Studie war die Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede sowie wahrgenommener struktureller Barrieren in Deutschland. Im Februar 2025 wurden alle Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie (DGVS) zu einer anonymen Online-Umfrage mit 16 standardisierten Fragen eingeladen. Erfasst wurden berufliches Tätigkeitsfeld, Ausbildungsstand, endoskopische Tätigkeit und Weiterbildung mit Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede. 685 DGVS Mitglieder nahmen teil. Männer waren signifikant häufiger in leitenden Positionen tätig (15,33% vs. 5,58%, p=0,0002). Frauen arbeiteten häufiger in Teilzeit (43,12% vs. 15,33%, p<0,0001) und führten seltener komplexe interventionelle Endoskopien (p<0,0001) durch. Zudem berichteten sie häufiger über Unzufriedenheit mit ihrer endoskopischen Ausbildung (42,38% versus 20,92%, p<0,0001), insbesondere aufgrund familiärer Verpflichtungen und eingeschränkter Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Studie zeigt persistierende geschlechtsspezifische Disparitäten in der Gastroenterologie. Strukturelle Fördermaßnahmen und verbesserte Vereinbarkeitsmodelle sind notwendig, um Chancengleichheit und Karriereentwicklung von Frauen zu stärken. |
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| Descrizione del documento: | Artikel online veröffentlicht: 24. März 2026 Gesehen am 29.04.2026 |
| Descrizione fisica: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-7803 |
| DOI: | 10.1055/a-2797-1759 |