Training fürs Gehirn?: Mehrsprachigkeit und Kognition

Mehr als die Hälfte der Menschen weltweit spricht fließend zwei oder sogar mehr Sprachen. Um im Alltag mehrere Sprachen zu verwenden und zwischen ihnen zu wechseln, ist kognitive Kontrolle nötig, die durch das Zusammenspiel mehrerer Mechanismen bestimmt ist. Könnte es daher sein, dass bilinguale...

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Main Authors: Gerwien, Johannes (Author) , Rummel, Jan (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: April 2026
In: Ruperto Carola
Year: 2026, Volume: 27, Pages: 48-55
DOI:10.17885/heiup.ruca.2026.27.25376
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.17885/heiup.ruca.2026.27.25376
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/rupertocarola/article/view/25376
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Author Notes:Johannes Gerwien & Jan Rummel
Description
Summary:Mehr als die Hälfte der Menschen weltweit spricht fließend zwei oder sogar mehr Sprachen. Um im Alltag mehrere Sprachen zu verwenden und zwischen ihnen zu wechseln, ist kognitive Kontrolle nötig, die durch das Zusammenspiel mehrerer Mechanismen bestimmt ist. Könnte es daher sein, dass bilinguale Menschen gegenüber monolingualen Menschen einen Vorteil beim Multitasking und anderen nicht-sprachlichen Aufgaben mit einem großen Bedarf an kognitiver Kontrolle haben, weil sich für sie durch dieständige Koordination mehrerer Sprachsysteme eine Art Trainingseffekt ergibt? Mit kognitionswissenschaftlichen Fragen wie diesen beschäftigen sich an der Universität Heidelberg Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen.
Item Description:Gesehen am 13.05.2026
Physical Description:Online Resource
DOI:10.17885/heiup.ruca.2026.27.25376