Risikofaktoren für einen verlängerten Krankenhausaufenthalt nach elektiver minimalinvasiver Kolonchirurgie in Deutschland: Datenanalyse der StuDoQ-Register : klinische Studien
Einleitung: Im Rahmen dieser Analyse wurde die Krankenhausverweildauer (VWD) der elektiven minimalinvasiven onkologischen Kolonresektionen und der Sigmaresektionen bei Sigmadivertikulitis zwischen 2013 und 2024 aus den entsprechenden StuDoQ-Registern untersucht. Das Ziel dieser Analyse war es, Risik...
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| Autori principali: | , , , , |
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| Natura: | Article (Journal) |
| Lingua: | tedesco |
| Pubblicazione: |
26 May 2026
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| In: |
Die Chirurgie
Year: 2026, Pages: 1-9 |
| ISSN: | 2731-698X |
| DOI: | 10.1007/s00104-026-02510-4 |
| Accesso online: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-026-02510-4 |
| Note sull'autore: | M. Kaufmann, S. Hetjens, C. Klinger, C. Reißfelder, Julia Hardt |
| Riassunto: | Einleitung: Im Rahmen dieser Analyse wurde die Krankenhausverweildauer (VWD) der elektiven minimalinvasiven onkologischen Kolonresektionen und der Sigmaresektionen bei Sigmadivertikulitis zwischen 2013 und 2024 aus den entsprechenden StuDoQ-Registern untersucht. Das Ziel dieser Analyse war es, Risikofaktoren für eine verlängerte VWD zu identifizieren. Methodik: Es wurden retrospektiv die Daten aus den StuDoQ-Registern „Kolonkarzinom“ und „LapSigma“ untersucht. Notfalleingriffe, offene/endoskopische Eingriffe und konvertierte Operationen wurden ausgeschlossen. Die gemeinsamen Variablen der beiden Register waren das Alter, das Geschlecht, der Body-Mass-Index (BMI), die American Society of Anesthesiologists(ASA)-Klasse, die OP-Dauer sowie der Zugang bei OP-Beginn. Beim Kolonkarzinom wurden zusätzlich zum chirurgischen Eingriff die Lokalisation des Tumors, das pT-Stadium, das pN-Stadium und der M‑Status ausgewertet. Beim „LapSigma“-Register wurden die Indikation des Eingriffes und die Klassifikation untersucht. Es wurden eine uni- und multivariate Analyse durchgeführt. Ergebnisse: Im „Kolonkarzinom“-Register konnten zwischen 2013 und 2024 von 52.203 Patientinnen und Patienten 17.930 in die Analyse inkludiert werden. Die mediane VWD lag bei 8 Tagen (IQR 6–11). Es zeigte sich in der multivariaten Analyse, dass insbesondere die ASA-Klasse (Odds Ratio 1,44, CI95% [1,37–1,52], p<0,001) und der M‑Status (Odds Ratio 1,24, CI95% [1,24–1,34], p<0,001) Risikofaktoren für eine VWD über 8 Tagen waren. Zwischen 2013 und 2024 wurden im „LapSigma“-Register 33.669 Patientinnen und Patienten erfasst, von denen 26.324 Patientinnen und Patienten in die Analyse eingeschlossen werden konnten. Die mediane VWD lag bei 7 Tagen (IQR 6–8). In der multivariaten Analyse zeigte sich, dass vor allem die ASA-Klasse (Odds Ratio 1,35, CI95% [1,29–1,42], p<0,001) und die Indikation der Operation (Odds Ratio 1,62, CI95% [1,53–1,73], p<0,001) einen signifikanten Einfluss auf die VWD hatten. Diskussion: Im Rahmen der Analyse zeigte eine Vielzahl der untersuchten Variablen bei einer sehr hohen Fallzahl einen signifikanten Effekt auf. Bei näherer Betrachtung sind bei laparoskopischen Sigmaresektionen im Rahmen einer Sigmadivertikulitis eine höhere ASA-Klasse und Indikation der Operation (frühelektiv und elektiv bei Blutung) für eine verlängerte VWD ausschlaggebend. Bei den onkologischen Resektionen zeigten sich eine höhere ASA-Klasse und ein positiver M‑Status als signifikanter Risikofaktor für eine verlängerte VWD. |
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| Descrizione del documento: | Gesehen am 11.06.2026 |
| Descrizione fisica: | Online Resource |
| ISSN: | 2731-698X |
| DOI: | 10.1007/s00104-026-02510-4 |