Psychische Gesundheit in der Berufsdermatologie

Hintergrund: Berufsbedingte Hauterkrankungen, insbesondere Handekzeme und Kontaktekzeme (der Hände), gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten und können mit erheblichen psychosozialen Belastungen verbunden sein. Sie können Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit beeintra...

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Auteurs principaux: Lukaschek, Karoline (Auteur) , Waitek, Maurice (Auteur) , Weisshaar, Elke (Auteur)
Format: Article (Journal)
Langue:allemand
Publié: 7. Mai 2026
In: Die Dermatologie
Year: 2026, Volume: 77, Numéro: 6, Pages: 382-387
ISSN:2731-7013
DOI:10.1007/s00105-026-05688-0
Accès en ligne:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00105-026-05688-0
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Notes sur l'auteur:Karoline Lukaschek, Maurice Waitek, Elke Weisshaar
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Résumé:Hintergrund: Berufsbedingte Hauterkrankungen, insbesondere Handekzeme und Kontaktekzeme (der Hände), gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten und können mit erheblichen psychosozialen Belastungen verbunden sein. Sie können Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und psychische Gesundheit beeinträchtigen. Ziel: Darstellung des aktuellen Wissensstands zur psychischen Gesundheit bei Patient*innen mit Berufsdermatosen sowie relevanter Belastungsfaktoren, Komorbiditäten und Versorgungsperspektiven. Material und Methoden: Übersichtsarbeit zur Literatur über psychische Komorbiditäten, Lebensqualität, Stress und Interventionen bei berufsbedingten Hauterkrankungen sowie zu Rehabilitationsprogrammen (tertiäre Individualprävention, TIP). Ergebnisse: Angst- und Depressionssymptome treten bei Patient*innen mit berufsbedingten Hauterkrankungen häufig auf. In einer Studie mit beruflich bedingtem Handekzem berichteten 20% der Betroffenen Angstsymptome und 14% depressive Symptome. Insgesamt sind etwa 7,5–24% der Dermatosen mit Zwangssymptomen assoziiert. Psychische Komorbiditäten sind mit verminderter Lebensqualität, ungünstigem Krankheitsverlauf und eingeschränkter Arbeitsfähigkeit verbunden. Stress wirkt sowohl als Risikofaktor als auch als Folge der Erkrankung und ist mit verzögerter Heilung und reduzierter Arbeitsfähigkeit assoziiert. Schlussfolgerungen: Psychische Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei berufsbedingten Hauterkrankungen und sollten in Diagnostik und Therapie berücksichtigt werden. Interdisziplinäre und psychoedukative Interventionen können psychische Gesundheit, Krankheitsbewältigung und berufliche Teilhabe verbessern.
Description:Online publiziert: 7. Mai 2026
Gesehen am 18.06.2026
Description matérielle:Online Resource
ISSN:2731-7013
DOI:10.1007/s00105-026-05688-0