Externe wissenschaftliche Evaluation der ersten Teledermatologie-App ohne direkten Patientenkontakt in Deutschland: („Online Hautarzt - AppDoc“)
Hintergrund. Die Teledermatologie adressiert das Problem des Fachärztemangels und der oft langen Wartezeit auf einen Termin beim Dermatologen. Das Modellprojekt „Online Hautarzt – AppDoc“ ermöglicht eine schnelle anonyme fachärztliche Begutachtung und wurde am 22.10.2018 von der Landesärztekamme...
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| Autori principali: | , , , , , , , , |
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| Natura: | Article (Journal) |
| Lingua: | tedesco |
| Pubblicazione: |
29. Juli 2020
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| In: |
Der Hautarzt
Year: 2020, Volume: 71, Fascicolo: 11, Pages: 887-897 |
| ISSN: | 1432-1173 |
| DOI: | 10.1007/s00105-020-04660-w |
| Accesso online: | Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00105-020-04660-w Verlag, kostenfrei, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00105-020-04660-w |
| Note sull'autore: | Wiebke Sondermann, Christof von Kalle, Jochen S. Utikal, Dirk Schadendorf, Stefan Esser, Benjamin Durani, Hendrike Durani, Martin Jansen, Titus J. Brinker |
| Riassunto: | Hintergrund. Die Teledermatologie adressiert das Problem des Fachärztemangels und der oft langen Wartezeit auf einen Termin beim Dermatologen. Das Modellprojekt „Online Hautarzt – AppDoc“ ermöglicht eine schnelle anonyme fachärztliche Begutachtung und wurde am 22.10.2018 von der Landesärztekammer Baden-Württemberg als Modellprojekt für 2 Jahre genehmigt. Ziel der Arbeit (Fragestellung). Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Präsentation der ersten realen Versorgungsdaten für die deutsche Teledermatologie im Rahmen der externen Qualitätssicherung des Modellprojektes „Online Hautarzt – AppDoc“. Material und Methoden. Anonyme Datensätze, die zwischen dem 21.11.2018 und 01.08.2019 bei „Online Hautarzt – AppDoc“ eingesendet wurden, wurden an der Universitäts-Hautklinik Essen qualitativ und quantitativ analysiert. Zusätzlich zur Auswertung der bislang eingesendeten Datensätze wurden 100 eingesandte Fälle fachärztlich zweitbegutachtet. Ergebnisse. Insgesamt flossen 1364 Fälle (60,4 % Männer, 39,6 % Frauen) in die jetzige erste externe wissenschaftliche Evaluation ein. In 90,3 % der Fälle war die Stellung einer Ferndiagnose möglich. Die beiden häufigsten Diagnosen waren verschiedene Ekzemformen (n = 270) und Nävi (n = 163). Fast zwei Drittel der Patienten (64,3 %) konnten rein teledermatologisch behandelt werden. Die stichprobenartige Zweitbegutachtung von 100 Fällen ergab eine Übereinstimmung der Diagnose unter Einbeziehung der Differenzialdiagnose(n) in 97 % der Fälle. Diskussion. Die erste externe wissenschaftliche Evaluation des Modellprojektes „Online Hautarzt – AppDoc“ ergab, dass die Reduktion von räumlichen und zeitlichen Barrieren einer hautfachärztlichen Begutachtung sowie die teledermatologische Triage bislang gelungen sind. |
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| Descrizione del documento: | Gesehen am 01.07.2026 |
| Descrizione fisica: | Online Resource |
| ISSN: | 1432-1173 |
| DOI: | 10.1007/s00105-020-04660-w |