Diamond-Konzept zur Behandlung von Pseudarthrosen und Knochendefekten = Diamond concept for treatment of nonunions and bone defects

Pseudarthrosen stellen ein sehr heterogenes, seltenes und mitunter sehr komplexes Krankheitsbild dar. Die Ursachen, die Lokalisation und der Grad der Ausprägung zeigen eine hohe Varianz, was die Etablierung von einheitlichen Behandlungsstandards erschwert. Trotzdem unterliegt der Prozess der Knoche...

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Auteurs principaux: Miska, Matthias (Auteur) , Schmidmaier, Gerhard (Auteur)
Format: Article (Journal)
Langue:allemand
Publié: September 2020
In: Der Unfallchirurg
Year: 2020, Volume: 123, Numéro: 9, Pages: 679-686
ISSN:1433-044X
DOI:10.1007/s00113-020-00843-1
Accès en ligne:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00113-020-00843-1
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00113-020-00843-1
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Notes sur l'auteur:Matthias Miska, Gerhard Schmidmaier
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Résumé:Pseudarthrosen stellen ein sehr heterogenes, seltenes und mitunter sehr komplexes Krankheitsbild dar. Die Ursachen, die Lokalisation und der Grad der Ausprägung zeigen eine hohe Varianz, was die Etablierung von einheitlichen Behandlungsstandards erschwert. Trotzdem unterliegt der Prozess der Knochenheilung einigen wesentlichen Faktoren, die für einen Behandlungserfolg gewährleistet sein sollten. Diese Faktoren wurden im Laufe der Jahre immer besser erforscht und fanden Berücksichtigung in dem Diamond-Konzept, das 2007 erstmals von Giannoudis et al. publiziert wurde. Damit steht dem Behandler nun ein Konzept zur Verfügung, das die Heterogenität des Krankheitsbildes nicht außer Acht lässt und eine Entscheidungshilfe für ein Therapieregime im individuellen Fall bietet, um die besten biologischen und mechanischen Bedingungen zu gewährleisten. Das Diamond-Konzept findet mittlerweile eine breite Verwendung, und zahlreiche Studien haben bereits eine erfolgreiche Anwendung demonstriert. Es versteht sich eher als ein Rahmenwerk, bei dem die unterschiedlichen verfügbaren Therapieoptionen (Knochenersatzstoffe, mesenchymale Stammzellen, Osteosyntheseverfahren etc.) in die einzelnen Faktoren einfließen, und bietet dem Behandler damit einen gewissen Freiraum in der Wahl seiner Werkzeuge. Zudem ist es kein starres Korsett und in seinen Faktoren dem medizinisch-wissenschaftlichen Fortschritt unterworfen, sodass es spannend bleibt, welche neuen Entwicklungen in Zukunft einfließen werden.
Description:Gesehen am 06.07.2026
Description matérielle:Online Resource
ISSN:1433-044X
DOI:10.1007/s00113-020-00843-1