Traumaspezifische Ausrichtung in der Behandlung von Borderline-Störungen mit komorbider Posttraumatischer Belastungsstörung: Entwicklung und Evaluation der Dialektisch-Behavioralen Therapie für komplexe Posttraumatische Belastungsstörung = Trauma-specific treatment in patients with borderline personality disorder and co-occuring posttraumatic stress disorder : development and evaluation of dialectic behavioral therapy for complex posttraumatic stress disorder

Etwa die Hälfte der behandlungssuchenden Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen (BPS) erfüllt die Diagnosekriterien einer komorbiden Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Die Komorbidität von BPS und PTBS findet sich besonders oft bei Menschen, die in Kindheit und Jugend se...

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Dettagli Bibliografici
Autori principali: Bohus, Martin (Autore) , Biermann, Miriam (Autore) , Vonderlin, Ruben (Autore) , Priebe, Kathlen (Autore) , Kleindienst, Nikolaus (Autore)
Natura: Article (Journal)
Lingua:tedesco
Pubblicazione: September 2020
In: Psychotherapeut
Year: 2020, Volume: 65, Fascicolo: 5, Pages: 337-343
ISSN:1432-2080
DOI:10.1007/s00278-020-00441-x
Accesso online:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00278-020-00441-x
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s00278-020-00441-x
Testo
Note sull'autore:Martin Bohus, Miriam Biermann, Ruben Vonderlin, Kathlen Priebe, Nikolaus Kleindienst
Descrizione
Riassunto:Etwa die Hälfte der behandlungssuchenden Patientinnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen (BPS) erfüllt die Diagnosekriterien einer komorbiden Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Die Komorbidität von BPS und PTBS findet sich besonders oft bei Menschen, die in Kindheit und Jugend sexuellen Missbrauch erlebten. Neben ausgeprägten Störungen der Emotionsregulation, des Selbstkonzepts und der sozialen Interaktion dominieren Probleme des Traumagedächtnisses mit Intrusionen und Flashbacks, Dissoziation und Albträumen. Phänomenologisch unterscheiden sich diese Patientinnen allenfalls geringfügig von Patientinnen mit komplexer PTBS nach ICD-11. Ohne traumaspezifische Behandlung zeigen die Betroffenen auch nach evidenzbasierter Psychotherapie deutlich schlechtere Verläufe und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit zu chronifizieren.
Descrizione del documento:Gesehen am 07.07.2026
Descrizione fisica:Online Resource
ISSN:1432-2080
DOI:10.1007/s00278-020-00441-x