Anästhesiologisches Management des erwachsenen Schwerbrandverletzten: Leitlinien und Empfehlungen

Hintergrund Schwerbrandverletzte Patienten stellen aufgrund komplexer lokaler und systemischer pathophysiologischer Reaktionen eine anästhesiologische Herausforderung dar. Ziel der Arbeit Der vorliegende Übersichtsartikel gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand und die aktuellen Han...

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Main Authors: Fontana, Johann (Author) , Bliesener, Björn (Author) , Kruse, Marianne (Author) , Sauermüller, Gerd (Author) , Odenthal, Tobias (Author) , Dieck, Thorben (Author) , Trojan, Stefan (Author) , Gille, Jochen (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2026
In: Die Anaesthesiologie
Year: 2026, Pages: 1-9
ISSN:2731-6866
DOI:10.1007/s00101-026-01703-0
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00101-026-01703-0
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Author Notes:Johann Fontana, Björn Bliesener, Marianne Kruse, Gerd Sauermüller, Tobias Odenthal, Thorben Dieck, Stefan Trojan, Jochen Gille
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Summary:Hintergrund Schwerbrandverletzte Patienten stellen aufgrund komplexer lokaler und systemischer pathophysiologischer Reaktionen eine anästhesiologische Herausforderung dar. Ziel der Arbeit Der vorliegende Übersichtsartikel gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand und die aktuellen Handlungsempfehlungen für das anästhesiologische Management von erwachsenen Schwerbrandverletzten. Material und Methoden/Ergebnisse Die Empfehlungen im vorliegenden Artikel basieren auf der im September 2025 überarbeiteten S2k-Leitlinie „Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“ sowie den Expertenmeinungen der Mitglieder des Arbeitskreises Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV). Fazit Die anästhesiologische Versorgung von Schwerbrandverletzten stellt sowohl fachlich als auch kommunikativ eine Herausforderung dar. Schwerpunkte liegen vor allem auf dem Volumen‑, Wärme‑, Atemwegs- und Transfusionsmanagement. Eine eng abgestimmte und vorausschauende interdisziplinäre Zusammenarbeit stellt hierbei einen zentralen Erfolgsfaktor des perioperativen Managements dar.
Item Description:Online veröffentlicht: 17. Juni 2026
Gesehen am 13.07.2026
Physical Description:Online Resource
ISSN:2731-6866
DOI:10.1007/s00101-026-01703-0