S2k-Leitlinie Management der ambulant erworbenen Pneumonie bei Kindern und Jugendlichen (pädiatrische ambulant erworbene Pneumonie, pCAP) = Guidelines for the management of community acquired Pneumonia in children and adolescents (Pediatric Community Acquired Pneumonia, pCAP)
Die vorliegende Fassung der deutschsprachigen AWMF-Leitlinie soll unter Berücksichtigung der vorliegenden Evidenz die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ambulant erworbener Pneumonie (pediatric community acquired pneumonia, pCAP) verbessern. In Mitteleuropa steht einer Präval...
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| Auteurs principaux: | , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Langue: | allemand |
| Publié: |
21.08.2020
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| In: |
Pneumologie
Year: 2020, Volume: 74, Numéro: 08, Pages: 515-544 |
| ISSN: | 1438-8790 |
| DOI: | 10.1055/a-1139-5132 |
| Accès en ligne: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-1139-5132 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-1139-5132 |
| Notes sur l'auteur: | federführend herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) ; koordinierende Autoren: M.A. Rose, M. Barker, J. Liese, unter Mitarbeit von: O. Adams, T. Ankermann, U. Baumann, F. Brinkmann, R. Bruns, M. Dahlheim, S. Ewig, J. Forster, G. Hofmann, C. Kemen, C. Lück, D. Nadal, T. Nüßlein, N. Regamey, J. Riedler, S. Schmidt, N. Schwerk, J. Seidenberg, T. Tenenbaum, S. Trapp, M. van der Linden |
| Résumé: | Die vorliegende Fassung der deutschsprachigen AWMF-Leitlinie soll unter Berücksichtigung der vorliegenden Evidenz die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ambulant erworbener Pneumonie (pediatric community acquired pneumonia, pCAP) verbessern. In Mitteleuropa steht einer Prävalenz von ca. 300 Fällen pro 100 000 Kinder/Jahr eine sehr geringe Mortalität gegenüber, die Prävention umfasst Hygiene-Maßnahmen und Impfung z. B. gegen Pneumokokken, Hämophilus, Masern und Influenza. Hauptsymptome der pCAP sind Fieber und Tachypnoe, die Diagnosestellung erfolgt primär klinisch durch Anamnese, körperliche Untersuchung und Pulsoxymetrie. Das zusätzliche Vorliegen von Warnsymptomen wie stark reduzierter Allgemeinzustand, Nahrungsverweigerung, Dehydratation, Bewusstseinsstörung oder Krampfanfälle definiert die schwere pCAP in Abgrenzung zur nicht-schweren pCAP. Das Erregerspektrum ist altersabhängig, zur Differenzierung zwischen viraler, bakterieller oder gemischt viral-bakterieller Infektion stehen jedoch keine zuverlässigen Biomarker zur Verfügung. Die meisten Kinder und Jugendlichen mit nicht-schwerer pCAP und O2-Sättigung > 92 % können ohne weitere Röntgen-, Labor- und Erreger-Diagnostik ambulant betreut werden. Der Einsatz von Antiinfektiva ist nicht grundsätzlich indiziert, vor allem bei jungen Kindern, bronchialer Obstruktion und anderen Hinweisen auf virale Genese kann darauf i. d. R. verzichtet werden. Zur kalkulierten Antibiotika-Therapie sind Aminopenicilline Mittel der Wahl, bei gewährleisteter Einnahme und Resorption sind die orale (Amoxicillin) und intravenöse Verabreichung (Ampicillin) von vergleichbarer Wirksamkeit. Nach 48 - 72 Stunden ist eine Verlaufsbeurteilung notwendig, um den Behandlungserfolg und mögliche Komplikationen wie z. B. parapneumonische Ergüsse oder Pleuraempyeme, die eine Erweiterung bzw. Änderung der Therapie erforderlich machen, rechtzeitig zu erfassen. |
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| Description: | Gesehen am 07.08.2026 |
| Description matérielle: | Online Resource |
| ISSN: | 1438-8790 |
| DOI: | 10.1055/a-1139-5132 |