Die suizidale Verhaltensstörung bei Jugendlichen mit NSSV: klinischer Nutzen und Reliabilität$dinterrater-Reliabilität der suizidalen Verhaltensstörung: Kindheit und Entwicklung
Zusammenfassung: Theoretischer Hintergrund: Die suizidale Verhaltensstörung (SVS) wurde als Forschungsdiagnose in das DSM-5 aufgenommen, zu der bislang nur wenige Studien vorliegen. Um die Forschungskriterien vollständig erfassen zu können, wurde innerhalb des Diagnostischen Interviews bei Psychi...
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
July 24, 2026
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| In: |
Kindheit und Entwicklung
Year: 2026, Pages: 1-13 |
| ISSN: | 2190-6246 |
| DOI: | 10.1026/0942-5403/a000520 |
| Online Access: | Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1026/0942-5403/a000520 Verlag, kostenfrei, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026/0942-5403/a000520 |
| Author Notes: | Laura Kraus, Inna Kliachko, Birgit Abler, Ulrich W. Ebner-Priemer, Michael Kaess, Michael Koelch, Julian Koenig, Anna Michelsen, Sandra Nickel, Paul Plener, Philip Santangelo, Christian Schmahl, Maurizio Sicorello, Jennifer Spohrs und Tina In-Albon |
| Summary: | Zusammenfassung: Theoretischer Hintergrund: Die suizidale Verhaltensstörung (SVS) wurde als Forschungsdiagnose in das DSM-5 aufgenommen, zu der bislang nur wenige Studien vorliegen. Um die Forschungskriterien vollständig erfassen zu können, wurde innerhalb des Diagnostischen Interviews bei Psychischen Störungen für das Jugendalter (J-DIPS) das Modul „Suizidale Verhaltensstörung“ entwickelt. Fragestellung: Ziel der Studie ist die Erfassung der Interrater-Reliabilität der SVS anhand des strukturierten klinischen Interviews J-DIPS und die Erfassung der Häufigkeit der SVS und komorbiden psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit nichtsuizidalen Selbstverletzungen sowie die Erfassung der Ausprägung des suizidalen Erlebens und Verhaltens. Methode: Die Stichprobe besteht aus N = 119 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, zwischen 15 und 25 Jahren mit nichtsuizidalen Selbstverletzungen gemäß DSM-5, mit denen das J-DIPS durchgeführt wurde. Ergebnisse: Die Interrater-Reliabilität der SVS anhand des J-DIPS kann als sehr gut interpretiert werden. In der Fehleranalyse zeigte sich beim Kriterium A, zur Definition des Suizidversuchs, die geringste Raterinnen-Übereinstimmung. Es lag eine hohe Komorbidität mit SVS vor. Diskussion und Schlussfolgerung: Es kann festgehalten werden, dass eine reliable Erfassung der suizidalen Verhaltensstörung mithilfe des J-DIPS möglich ist. Die Limitationen der SVS schränken den klinischen Nutzen jedoch insbesondere durch das Fehlen valider Aussagen über das aktuelle Risiko ein. |
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| Item Description: | Gesehen am 18.08.2026 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2190-6246 |
| DOI: | 10.1026/0942-5403/a000520 |