Pulmonale Alveolarproteinose

Die Alveolarproteinose ist eine sehr seltene Erkrankung mit Akkumulation von Surfactant-Proteinen und Phospholipiden in den Alveolen. Die primäre autoimmune PAP ist die häufigste Form und ist mit Nachweis von GM-CSF-Autoantikörpern im Serum assoziiert. Die sekundäre Form steht mit Infektionen, I...

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Auteurs principaux: Bonella, Francesco (Auteur) , Lachmann, Nico (Auteur) , Kreuter, Michael (Auteur) , Costabel, Ulrich (Auteur)
Format: Chapter/Article
Langue:allemand
Publié: 01 February 2022
In: Seltene Lungenerkrankungen
Year: 2022, Pages: 303-315
DOI:10.1007/978-3-662-63651-0_20
Accès en ligne:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_20
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-63651-0_20
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Notes sur l'auteur:Francesco Bonella, Nico Lachmann, Michael Kreuter, Ulrich Costabel
Description
Résumé:Die Alveolarproteinose ist eine sehr seltene Erkrankung mit Akkumulation von Surfactant-Proteinen und Phospholipiden in den Alveolen. Die primäre autoimmune PAP ist die häufigste Form und ist mit Nachweis von GM-CSF-Autoantikörpern im Serum assoziiert. Die sekundäre Form steht mit Infektionen, Inhalation von organischen und anorganischen Stäuben, Immundefekten oder insbesondere hämatologischen Malignomen im Zusammenhang. PAP-ähnliche Syndrome werden durch rezessive Genmutationen verursacht. Die Diagnostik basiert auf radiologischen Befunden wie Crazy-paving-Muster in der hochauflösenden Computertomografie, typischen BAL-Merkmalen (PAS-positive azelluläre Korpuskel, schaumige Makrophagen und reichlich Zelldebris) und Nachweis von GM-CSF-Autoantikörpern oder genetischen Mutationen. Die Therapie der Wahl bleibt die Ganzlungenlavage, wobei inzwischen randomisierte klinische Studien den Ansatz der inhalativen GM-CSF-Substitutionstherapie unterstützen. Die Prognose der autoimmunen PAP ist exzellent, dagegen zeigt die sekundäre PAP bei hämatologischen Erkrankungen eine höhere Mortalität. Im letzten Jahrzehnt haben sich erhebliche Fortschritte in der Grundlagen- und Biomarkerforschung bei PAP ergeben, und neue Therapien, unter anderen die Korrektur der Gendefekte bei hereditären Formen, stellen vielversprechende Perspektiven dar.
Description:Gesehen am 02.09.2026
Description matérielle:Online Resource
ISBN:9783662636510
DOI:10.1007/978-3-662-63651-0_20