Idiopathische pulmonale Hämosiderose

Die idiopathische pulmonale Hämosiderose – auch bekannt als Morbus Ceelen – ist ein seltenes alveoläres Hämorrhagiesyndrom ungeklärter Ursache, welches durch die Trias Eisenmangelanämie, Hämoptysen und pulmonale Infiltrate charakterisiert ist. Bereits 1864 beschrieb Virchow das Bild einer „bra...

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Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Oltmanns, Ute (Verfasst von) , Markart, Philipp (Verfasst von)
Dokumenttyp: Kapitel/Artikel
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 01 February 2022
In: Seltene Lungenerkrankungen
Year: 2022, Pages: 341-345
DOI:10.1007/978-3-662-63651-0_23
Online-Zugang:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_23
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-63651-0_23
Volltext
Verfasserangaben:Ute Oltmanns, Philipp Markart
Beschreibung
Zusammenfassung:Die idiopathische pulmonale Hämosiderose – auch bekannt als Morbus Ceelen – ist ein seltenes alveoläres Hämorrhagiesyndrom ungeklärter Ursache, welches durch die Trias Eisenmangelanämie, Hämoptysen und pulmonale Infiltrate charakterisiert ist. Bereits 1864 beschrieb Virchow das Bild einer „braunen Lungeninfiltration“. Später erfolgte eine weitere Charakterisierung durch Ceelen (1931) und Waldenstrom (1944). Da alveoläre Einblutungen durch zahlreiche Erkrankungen und Noxen ausgelöst werden können, ist die idiopathische pulmonale Hämosiderose (IPH) eine Ausschlussdiagnose. Verlauf und Prognose der IPH variieren erheblich und sind wesentlich abhängig von einer raschen korrekten Diagnose und dem Ansprechen auf eine immunsuppressive Therapie. Ziel dieser Therapie ist die Vermeidung von Rezidiven und der Entwicklung einer Lungenfibrose.
Beschreibung:Gesehen am 02.09.2026
Beschreibung:Online Resource
ISBN:9783662636510
DOI:10.1007/978-3-662-63651-0_23