Lateral release: eine Verschlusstechnik für mittelgroße bis große Läsionen der Kopfhaut : operative Techniken
Hauttumoren der Kopfhaut nehmen im Zuge der alternden Bevölkerung signifikant zu, wobei insbesondere das Basalzellkarzinom und das kutane Plattenepithelkarzinom dominieren. Große Läsionen, die eine umfangreiche Tumorexzision erfordern, führen oft zu Defekten, welche die Möglichkeiten einer einfa...
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| Auteurs principaux: | , , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Langue: | allemand |
| Publié: |
August 2026
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| In: |
Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
Year: 2026, Volume: 25, Numéro: 8, Pages: 1149-1154 |
| ISSN: | 1610-0387 |
| DOI: | 10.1111/ddg.70008 |
| Accès en ligne: | Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1111/ddg.70008 Verlag, kostenfrei, Volltext: https://onlinelibrary-wiley-com.ezproxy.medma.uni-heidelberg.de/doi/10.1111/ddg.70008 |
| Notes sur l'auteur: | Julian Kött, Daniel Czesla, Moritz Felcht = Lateral release : a technique for medium to large scalp lesions |
| Résumé: | Hauttumoren der Kopfhaut nehmen im Zuge der alternden Bevölkerung signifikant zu, wobei insbesondere das Basalzellkarzinom und das kutane Plattenepithelkarzinom dominieren. Große Läsionen, die eine umfangreiche Tumorexzision erfordern, führen oft zu Defekten, welche die Möglichkeiten einer einfachen Rekonstruktionstechnik überschreiten. Neben der Größe der Läsionen stellt insbesondere die reduzierte Elastizität der Kopfhaut und deren Konvexität eine Herausforderung dar. Etablierte Verfahren sind Techniken wie Dehnungsplastik, Rotationslappenplastik, Rotationslappenplastiken von zwei Seiten, Transpositionslappenplastik, A-T-Lappenplastik, H-Lappenplastik, sekundäre Wundheilung mit anschließender Spalthautdeckung, Teilverschluss und ergänzende Vollhauttransplantation oder freie vaskularisierte Lappenplastiken. Eine Möglichkeit die Spannung der Naht zu reduzieren sind Inzisionen der Galea neben dem Defekt, die es erlauben größere Defekte primär zu verschließen. Russo beschreibt seine Erfahrung bei 119 Defektverschlüssen an der Kopfhaut mit Defektgrößen < 1 cm, 1–2 cm, 2–3 cm, 3–4 cm und > 4 cm.7 Eine lateral entfernte Inzision wurde in 22/33 der 1–2 cm großen Defekt genutzt. Zwei laterale Inzisionen wurden bei 14/21 Defekten mit 2–3 cm und drei laterale Inzisionen bei 7/14 der 3–4 cm großen Läsionen angewendet. Diese Technik möchten wir den JDDG-Lesern vorstellen und unser operatives Vorgehen erläutern. |
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| Description: | Erstmals veröffentlicht: 4. August 2026 Gesehen am 03.09.2026 |
| Description matérielle: | Online Resource |
| ISSN: | 1610-0387 |
| DOI: | 10.1111/ddg.70008 |