Neuropsychologische Demenzdiagnostik bei Menschen mit Migrationshintergrund in deutschen Gedächtnisambulanzen

Zusammenfassung: Die Demenzdiagnostik bei Menschen mit Migrationshintergrund kann durch eingeschränkte Deutschkenntnisse, das Fehlen geeigneter Testverfahren oder kulturelle Unterschiede erschwert werden. Ziel der Umfrage war es, das neuropsychologische Vorgehen sowie damit verbundene Herausforderu...

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Main Authors: Kehm, Christina (Author) , Stamatis, Feride (Author) , Stark, Melina (Author) , Hausner, Lucrezia (Author) , Onur, Oezguer A. (Author) , Costa, Ana Sofia (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: September 2026
In: Zeitschrift für Neuropsychologie
Year: 2026, Volume: 37, Issue: 3, Pages: 79-120
ISSN:1664-2902
DOI:10.1024/1016-264X/a000454
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/1016-264X/a000454
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1024/1016-264X/a000454
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Author Notes:Christina Kehm, Feride Stamatis, Melina Stark, Lucrezia Hausner, Oezguer A. Onur und Ana Sofia Costa für die AG Neuropsychologie des Deutschen Netzwerk Gedächtnisambulanzen e.V.
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Summary:Zusammenfassung: Die Demenzdiagnostik bei Menschen mit Migrationshintergrund kann durch eingeschränkte Deutschkenntnisse, das Fehlen geeigneter Testverfahren oder kulturelle Unterschiede erschwert werden. Ziel der Umfrage war es, das neuropsychologische Vorgehen sowie damit verbundene Herausforderungen bei Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund in deutschen Gedächtnisambulanzen zu erfassen. An der Online-Umfrage, bestehend aus 26 Fragen, nahmen 47 Fachpersonen teil. Bei eingeschränkten Deutschkenntnissen werden primär Standardtestprotokolle des jeweiligen Zentrums mit geringfügigen Anpassungen (61.7 %), nonverbale (61.7 %) und/oder kultursensitive Verfahren (44.7 %) eingesetzt. Bei guten Deutschkenntnissen verwenden 72.3 % der teilnehmenden Personen Standardtestprotokolle ohne Anpassungen. Als größte Herausforderungen wurden Sprachbarrieren (93.6 %), fehlende geeignete Testverfahren und Normen (80.9 %) sowie der Bildungsgrad der Patientinnen und Patienten (66 %) angegeben, was die Relevanz des Themas verdeutlicht.
Item Description:Online veröffentlicht: 19. August 2026
Gesehen am 07.09.2026
Physical Description:Online Resource
ISSN:1664-2902
DOI:10.1024/1016-264X/a000454