Die unterschiedlichen Sichtweisen von Malthus und Wordsworth auf Mensch, Natur und Wirtschaft: ein Beitrag zu Geschichte und Grundlagen der Ökologischen Ökonomik

Dieser Aufsatz reflektiert das Verständnis von Mensch und Natur, welches dem Denken von Malthus zugrunde liegt und kontrastiert es mit dem völlig anderen Verständnis seines Zeitgenossen William Wordsworth. Wir zeigen, dass die ökonomischen Überlegungen beider entscheidend durch diese Voraussetz...

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Main Authors: Becker, Christian (Author) , Faber, Malte (Author) , Hertel, Kirsten (Author) , Manstetten, Reiner (Author)
Format: Book/Monograph Working Paper
Language:English
German
Published: Heidelberg University of Heidelberg, Department of Economics January 2004
Series:Discussion paper series / University of Heidelberg, Department of Economics 403
In: Discussion paper series (no. 403)

Subjects:
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: http://www.uni-heidelberg.de/md/awi/forschung/dp403.pdf
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://core.ac.uk/display/46119400
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://hdl.handle.net/10419/127220
Verlag, Volltext: http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak18/awi/publications/papers/dp403.pdf
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Author Notes:Christian Becker, Malte Faber, Kirsten Hertel, Reiner Manstetten
Description
Summary:Dieser Aufsatz reflektiert das Verständnis von Mensch und Natur, welches dem Denken von Malthus zugrunde liegt und kontrastiert es mit dem völlig anderen Verständnis seines Zeitgenossen William Wordsworth. Wir zeigen, dass die ökonomischen Überlegungen beider entscheidend durch diese Voraussetzungen ihres Denkens bedingt sind und sich hieraus auch ihre unterschiedlichen Analysen zur zeitgenössischen Ökonomie erklären. Aus der Gegenüberstellung von Malthus und Wordsworth ziehen wir schließlich Schlussfolgerungen für die heutige Ökologische Ökonomik. Wir identifizieren das malthusianische Naturverständnis innerhalb dieser Wissenschaft und diskutieren dessen Tragfähigkeit für die weitere Forschung. Wir messen Wordsworth eine bedeutende Rolle in der Ideengeschichte der Ökologischen Ökonomik zu und beschreiben die philosophischen Voraussetzungen seines Denkens als eine fruchtbare alternative Grundlage für die Ökologische Ökonomik. Schließlich betonen wir die prinzipielle Bedeutung einer Grundlagenreflexion im Rahmen dieser Forschungsrichtung.
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