Untersuchungen des visuellen Kortex zum Mechanismus der visuellen Fusion mittels funktioneller Magnetresonanztomographie

Die visuelle Fusion stellt ein wesentliches Funktionselement unseres normalen binokularen Sehens dar. Ohne sie kommt es oft zu schwerwiegend beeinträchtigenden Störungen der visuellen Alltagsleistung, wie beispielsweise einer Diplopie. Was genau den Prozess auf neuronaler Ebene von visueller Fusio...

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Bibliographic Details
Main Author: Schmidt, Constanze (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: 2010
DOI:10.53846/goediss-1043
Subjects:
Online Access:Resolving-System, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.53846/goediss-1043
Verlag, kostenfrei, Volltext: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl/?webdoc-3059
Resolving-System, kostenfrei, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-3059-1
Resolving-System, Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-3059-1
Langzeitarchivierung Nationalbibliothek, Volltext: http://d-nb.info/1042345015/34
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Author Notes:vorgelegt von Constanze Viola Kathrin Schmidt
Description
Summary:Die visuelle Fusion stellt ein wesentliches Funktionselement unseres normalen binokularen Sehens dar. Ohne sie kommt es oft zu schwerwiegend beeinträchtigenden Störungen der visuellen Alltagsleistung, wie beispielsweise einer Diplopie. Was genau den Prozess auf neuronaler Ebene von visueller Fusion darstellt, ist nach derzeitigem Forschungsstand ungeklärt. Wie visuelle Fusion funktioniert, und ob sie als Vorraussetzung für andere visuelle Phänomene wie beispielsweise Stereopsis eine Basis darstellt, steht seit ihrer Entdeckung im ungeklärten Blickpunkt von Neuroophthalmologen und Neurowissenschaftlern. Ebenfalls ist aus neurowissenschaftlicher Perspektive fraglich, ob es sich bei visueller Fusion um einen eigenständigen Mechanismus bzw. ein Phänomen mit einem funktionell-anatomischen Korrelat auf neuronaler Ebene oder aber um eine Teilleistung anderer visueller Verarbeitungsprozesse handelt. Ziel des geplanten Experimentes war es, ein mit der visuellen Fusion assoziiertes neuronales Korrelat, in Abgrenzung zur binokularen Rivalität, zu identifizieren. Um zerebrale Funktionen und Morphologie in Beziehung zu setzen, wurde als nicht-invasives Verfahren die funktionelle Magnetresonanztomographie angewandt ...
Physical Description:Online Resource
DOI:10.53846/goediss-1043