Die geteilte Nation: Nationale Verluste und Identitäten im 20. Jahrhundert
Debatten über das nation-building im 20. Jahrhundert konzentrieren sich in der Regel auf Staaten, die sich nach Kriegen oder während der Dekolonisation neu konstituierten. Die zurückbleibenden (Teil-)Staaten und Gesellschaften standen jedoch ihrerseits vor der Aufgabe, multidimensionale Verluster...
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Inhaltsangabe:
- Inhalt; Einleitung; I. Erster Weltkrieg; Trianon und der Diskurs über nationale Identität in „Rumpf-Ungarn" (1918-1938); Caporetto 1917: eine „notwendige Tragödie" auf dem Weg zum Nationalstaat? Italiens (Nach-)Kriegstrauma; II. Zweiter Weltkrieg; Gestrichelte Linien und schattierte Flächen Darstellungen von Teilung und Einheit in ost- und westdeutschen Landkarten (1945-1972); Tausend keimende Träume erstickt Die Teilung Koreas, der Kalte Krieg und die Nationalismen zweier Koreas; III. Dekolonisation
- Indonesien und ethno-nationalistischer „Separatismus" seit der Unabhängigkeit: Ost-Timor, Aceh und Papua„1954 verlor der Vater seine Heimat, 1975 verlor der Sohn sein Vaterland" „1954 verlor der Vater seine Heimat, 1975 verlor der Sohn sein Vaterland" Teilung, Flucht und Wiedervereinigung in Vietnam; IV. Das Ende des Kalten Kriegs; Die Republik Moldau: Staatswerdung im Spannungsfeld zwischen historischen Ansprüchen und dem Zerfall alter Ordnungen; Aserbaidschan: Befreiung und Konflikt - der Umgang mit Verlusten in einer post-kolonialen Gesellschaft; V. Bürgerkriege und regionale Konflikte
- Irlands geteilte IdentitätenTaiwans komplexe Beziehung zur Volksrepublik China; Der Kosovo/Kosova-Konflikt. Mythen und Demografie; Abkürzungen; Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes; Personenregister