Volkssouveränität und Freiheitsrechte: Emmanuel Joseph Sieyes' Staatsverständnis
Emmanuel Joseph Sieyes (1748-1836) vereinigt in seinen politischen Schriften natur-rechtlich-kontraktualistische Legitimationskonzepte mit verfassungsrechtlich-organisatorischen Entwürfen, deren Differenziertheit ihm den Ruf eines „Verfassungskünstlers“ einbrachte. Man sagte ihm nach, „über Nacht...
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| Other Authors: | |
|---|---|
| Format: | Edited Volume |
| Language: | German |
| Published: |
Baden-Baden
Nomos
2009
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| Edition: | 1. Auflage |
| Series: | Staatsverständnisse
Band 29 |
| In: |
Staatsverständnisse (Band 29)
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| DOI: | 10.5771/9783845220536 |
| Subjects: | |
| Online Access: | Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.5771/9783845220536 Verlag, lizenzpflichtig: https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845220536 Resolving-System, lizenzpflichtig: http://dx.doi.org/10.5771/9783845220536 Inhaltsverzeichnis: https://swbplus.bsz-bw.de/bsz313464820inh.htm |
| Author Notes: | Ulrich Thiele (Hrsg.) |
| Summary: | Emmanuel Joseph Sieyes (1748-1836) vereinigt in seinen politischen Schriften natur-rechtlich-kontraktualistische Legitimationskonzepte mit verfassungsrechtlich-organisatorischen Entwürfen, deren Differenziertheit ihm den Ruf eines „Verfassungskünstlers“ einbrachte. Man sagte ihm nach, „über Nacht“ jeweils neue, in sich konsistente Verfassungsskizzen erarbeiten zu können, die jedoch durch eine gewisse „Künstlichkeit“ und „Abstraktheit“ beeinträchtigt seien. Dieses u.a. von Hegel lancierte Klischee dementiert sich bei genauerer Betrachtung von selbst: Sichtbar wird dann ein ausgesprochen sorgfältig argumentierender Autor, der seit den frühesten Schriften darauf bedacht war, die beiden Pole „Volkssouveränität“ und „Freiheits(grund)rechte“ durch immer wieder überarbeitete Gewaltenteilungsarrangements zusammenzubinden. Dabei ergaben sich nicht zuletzt bis heute maßgebliche Überlegungen über die Vereinbarkeit von Verfassungsjurisprudenz mit dem Prinzip der verfassunggebenden Gewalt des Volkes.Die vorliegende Aufsatzsammlung bietet einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und zugleich eine systematische Einführung in die rechtsphilosophischen Grundbegriffe und Theoreme der modernen Verfassungsdebatte Emmanuel Joseph Sieyes (1748-1836) vereinigt in seinen politischen Schriften natur-rechtlich-kontraktualistische Legitimationskonzepte mit verfassungsrechtlich-organisatorischen Entwürfen, deren Differenziertheit ihm den Ruf eines "Verfassungskünstlers einbrachte. Man sagte ihm nach, "über Nacht jeweils neue, in sich konsistente Verfassungsskizzen erarbeiten zu können, die jedoch durch eine gewisse "Künstlichkeit und "Abstraktheit beeinträchtigt seien. Dieses u.a. von Hegel lancierte Klischee dementiert sich bei genauerer Betrachtung von selbst: Sichtbar wird dann ein ausgesprochen sorgfältig argumentierender Autor, der seit den frühesten Schriften darauf bedacht war, die beiden Pole "Volkssouveränität und "Freiheits(grund)rechte durch immer wieder überarbeitete Gewaltenteilungsarrangements zusammenzubinden. Dabei ergaben sich nicht zuletzt bis heute maßgebliche Überlegungen über die Vereinbarkeit von Verfassungsjurisprudenz mit dem Prinzip der verfassunggebenden Gewalt des Volkes.Die vorliegende Aufsatzsammlung bietet einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und zugleich eine systematische Einführung in die rechtsphilosophischen Grundbegriffe und Theoreme der modernen Verfassungsdebatte |
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| Physical Description: | Online Resource |
| ISBN: | 9783845220536 9783832950750 |
| DOI: | 10.5771/9783845220536 |