Personalisierte Medizin in der Auswahl konventioneller Immunsuppressiva und "disease modifying anti-rheumatic drugs" = Personalized medicine in the choice of conventional immunosuppressants and disease modifying antirheumatic drugs

Die Therapie chronisch entzündlicher Autoimmunerkrankungen ist von vielen Faktoren beeinflusst. Hierbei spielen zum Teil objektivierbare und gut definierte Faktoren eine Rolle. Dies sind z. B. zugelassene Indikation, Studien- und Registerdaten, Alter und Geschlecht des Patienten verbunden mit einem...

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Main Authors: Fiehn, Christoph (Author) , Keyßer, Gernot (Author) , Lorenz, Hanns-Martin (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2013
In: Zeitschrift für Rheumatologie
Year: 2012, Volume: 72, Issue: 1, Pages: 27-40
ISSN:1435-1250
DOI:10.1007/s00393-011-0887-2
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00393-011-0887-2
Verlag, Volltext: http://download.springer.com/static/pdf/641/art%253A10.1007%252Fs00393-011-0887-2.pdf?auth66=1398853468_c66fcdf0d0edeb2cf35b85c295e1a22f&ext=.pdf
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Author Notes:C. Fiehn; G. Keyßer; H.-M. Lorenz
Description
Summary:Die Therapie chronisch entzündlicher Autoimmunerkrankungen ist von vielen Faktoren beeinflusst. Hierbei spielen zum Teil objektivierbare und gut definierte Faktoren eine Rolle. Dies sind z. B. zugelassene Indikation, Studien- und Registerdaten, Alter und Geschlecht des Patienten verbunden mit einem etwaigen Konzeptionswunsch, die Infektneigung in der Anamnese, spezifische Nebenwirkungen, der Preis, Daten zu Genpolymorphismen in der Verträglichkeit oder Wirksamkeit der Medikamente, spezifische Nebenwirkungen, der Einnahmemodus. Aber auch weniger objektivierbare Faktoren wie die Kombinierbarkeit mit anderen Basistherapeutika und Medikamenten, die persönliche Erfahrung in den zugelassenen und nicht zugelassenen Indikationen sowie der vermutete Wirkmechanismus spielen in der Auswahl des Medikamentes eine Rolle. Wie auch in der Diagnostik komplexer rheumatologischer Erkrankungen erfordert die Stellung der Differenzialindikation für ein bestimmtes Medikament bei bestimmten Erkrankungen ein mosaikähnliches Zusammensetzen verschiedener Aspekte und Faktoren, die die Argumente für oder gegen ein bestimmtes Basistherapeutikum führen. Es wäre wünschenswert, wenn man bereits heute beim individuellen Patienten definierbare Faktoren rekrutieren könnte, die einem prognostisch eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit im Sinne der personalisierten Medizin vorhersagen könnten. Da dies bisher nicht existiert, haben sich die Autoren, dem Wunsch der Editoren folgend, Gedanken zu Pro und Kontra der etablierten „disease modifying anti-rheumatic drugs“ (DMARDs) und Immunsuppressiva gemacht.
Personalisierte Medizin; DMARD; Immunsuppressiva; Rheumatologie; Differenzialindikation
Item Description:Online publiziert: 15. Dezember 2012
Gesehen am 15.03.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1435-1250
DOI:10.1007/s00393-011-0887-2