Altern: biologische, psychologische und ethische Aspekte

Wohl kaum ein Vorgang in der Zeitspanne des menschlichen Lebens gibt in so drängender Weise Anlass zu kritischer Reflexion wie das Altern. Gibt die Betrachtung körperlichen und geistigen Vergehens sowie sozialer und emotionaler Verluste, die dieses Phänomen, scheinbar zwingend, begleiten gemeinhi...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Altenberg, Brigitte (VerfasserIn) , Greulich, Karl Otto (VerfasserIn) , Elsässer, Valerie (VerfasserIn) , Gabrian, Martina (VerfasserIn) , Wahl, Hans-Werner (VerfasserIn) , Knell, Sebastian (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Edited Volume
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Freiburg München Verlag Karl Alber [2017]
Ausgabe:Originalausgabe
Schriftenreihe:Ethik in den Biowissenschaften Band 16
In: Ethik in den Biowissenschaften (Band 16)

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Schlagworte:
Online-Zugang:Inhaltsverzeichnis: http://d-nb.info/1063196353/04
Volltext
Verfasserangaben:Brigitte Altenberg, Karl Otto Greulich,Valerie Elsässer,Martina Gabrian, Hans-Werner Wahl, Sebastian Knell
Beschreibung
Zusammenfassung:Wohl kaum ein Vorgang in der Zeitspanne des menschlichen Lebens gibt in so drängender Weise Anlass zu kritischer Reflexion wie das Altern. Gibt die Betrachtung körperlichen und geistigen Vergehens sowie sozialer und emotionaler Verluste, die dieses Phänomen, scheinbar zwingend, begleiten gemeinhin Grund zur Klage, wird das Altern gleichzeitig auch gepriesen. Es gilt als Anlass zur Loslösung aus der Verstrickung in das Alltagsgeschäft und gar als Voraussetzung für den Zugewinn an Weisheit und Würde. Die Beurteilung verschiedener Aspekte der geistigen Dimension des Alterns ist mittlerweile Gegenstand der Gerontopsychologie. Diesem noch relativ jungen Zweig der Entwicklungspsychologie ist es zu verdanken, wenn bestimmte Altersstereotype, etwa die geistige Flexibilität betreffend, wissenschaftlich hinterfragt worden sind. Der Beitrag der modernen Lebenswissenschaften zur Altersforschung verleiht diesem Diskurs zudem eine ganz eigentümliche Wendung. Bislang als schicksalshaft empfundene Vorgänge des körperlichen Verfalls erscheinen in der Perspektive molekularer Kausalität auf einmal als beeinflussbar und möglicherweise offen für therapeutische Interventionen. Auch wenn die Ergebnisse der modernen Altersforschung den Blick auf das Altern verändert haben, so bleibt die existenzielle Bedeutung des Alterns bestehen. Deshalb gilt es nicht nur zu klären, was unter dem Begriff des Alterns zu verstehen ist und welchen Deutungs- und Bewertungsmustern das Phänomen unterzogen worden ist bzw. wird. Es ist auch ein wissenschaftliches Desiderat zu klären, was eine solche Veränderung der Lebensbedingungen für den Einzelnen auf der einen Seite wie für die Gesellschaft auf der anderen Seite bedeutet.
Beschreibung:Literaturangaben
ISBN:3495487069
9783495487068