Emotion und Handlung im Artusroman

Wie sind Handlungen literarischer Figuren motiviert? Lassen sie sich psychologisch oder narratologisch erklären? Da die Figuren arthurischer Romane textübergreifend konstruiert werden, könnte man annehmen, ihre Handlungen folgten einem festen Muster, unabhängig von situativ dargestellten Emotion...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Dietl, Cora (HerausgeberIn) , Schanze, Christoph (HerausgeberIn) , Wolfzettel, Friedrich (HerausgeberIn) , Zudrell, Lena (HerausgeberIn)
Dokumenttyp: Konferenzschrift Edited Volume
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2017]
Schriftenreihe:Schriften der Internationalen Artusgesellschaft Band 13
De Gruyter eBook-Paket Literatur- und Kulturwissenschaft, Area Studies
In: Schriften der Internationalen Artusgesellschaft (Band 13)

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DOI:10.1515/9783110536058
Schlagworte:
Online-Zugang:Resolving-System, Volltext: http://dx.doi.org/10.1515/9783110536058
Resolving-System, Volltext: https://dx.doi.org/10.1515/9783110536058
Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1515/9783110536058
Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110536058
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Volltext
Verfasserangaben:Cora Dietl, Christoph Schanze, Friedrich Wolfzettel, Lena Zudrell
Beschreibung
Zusammenfassung:Wie sind Handlungen literarischer Figuren motiviert? Lassen sie sich psychologisch oder narratologisch erklären? Da die Figuren arthurischer Romane textübergreifend konstruiert werden, könnte man annehmen, ihre Handlungen folgten einem festen Muster, unabhängig von situativ dargestellten Emotionen. Gibt es also eine gattungsspezifische Handlungsmotivation? – Um diese Fragen kreisen die hier versammelten Beiträge. Sie demonstrieren, dass der europäische Artusroman keine einheitliche Behandlung von Emotionen als Handlungsmotivation kennt. Groß ist die Variationsbreite der sichtbaren Innerlichkeit der Figuren. Als gattungsspezifisch lässt sich aber eine Tendenz erkennen, das Verhältnis von Emotion und Handlung in den Texten selbst als ein Produkt narrativer Vermittlung aufzudecken: durch die Inszenierung von Selbstverlust oder des Widerstreits zwischen Vernunft und Emotion, durch ein offenes Spiel mit unterschiedlichen Graden der Informiertheit von Figuren, Erzähler und Rezipienten, durch die Integration des Vorwissens der Rezipienten oder durch die Referenz auf und den Verstoß gegen Codierungen von Emotionen, kulturelle und literarische Normen.
Beschreibung:Zusammenfassungen in Englisch, Beiträge in Deutsch
Beschreibung:Online Resource
Dokumenttyp:Mode of access: Internet via World Wide Web.
ISBN:9783110536058
9783110534948
DOI:10.1515/9783110536058
Zugangseinschränkungen:Restricted Access